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Also doch: Singlebörsen sind was für Übriggebliebene

12 Juni 2008 78 mal gelesen. Keine Lesermeinung

Das lässt sich zumindest vermuten, wenn man sich das Ergebnis einer Studie der Sozialwissenschaftler der Universität Bamberg zum Thema “Nutzung von Online-Singlebörsen” ansieht. Für diese Studie wurde eine repräsentative Erhebung mit 1800 Telefoninterviews geführt.


Denn überdurchschnittlich in Singlebörsen vertreten sind Frauen mit Abitur und Männer mit Hauptschulabschluss. Und dafür verantwortlich sei die schwierige Lage der jeweiligen Gruppe auf dem Heiratsmarkt, mutmassen die Forscher.

Männer mit Hauptschulabschluss hätten es, durch den in den letzten Jahren gestiegenen durchschnittlichen Bildungsgrad der Frauen, immer schwieriger eine Partnerin zu finden, also an Marktwert verloren.
Andersrum steigen die Ansprüche an einen Partner grade bei Frauen mit höheren Schulabschlüssen an, was dazu führt, dass ein Kennenlernen in der Realität immer unwahrscheinlicher wird.
Deshalb nutzen diese beiden Gruppen das Internet als Kontaktbörse überdurchschnittlich häufig.

Männer mit hoher Schulbildung, einem attraktiven Beruf und dem damit verbundenen höheren Einkommen haben auf Frauen einen potentiell hohen Marktwert. Der Umkehrschluss funktioniert aber nicht: Frauen mit attraktiven Berufen und hohem Einkommen haben bei der Partnerwahl eher Probleme.

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